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Donau-Bodensee Radweg

Einer der beliebtesten Radwege in Oberschwaben ist jener, der quer durch Oberschwaben führt: der Donau-Bodensee-Radweg.

Die Strecke des Donau-Bodensee Radwegs ist relativ gut ausgeschildert und lässt sich einfach verfolgen. Die gesamte Strecke umfasst 156 Kilometer und kann innerhalb von drei bis vier Etappen gut gemeistert werden. Sicherlich schafft man auch mehr pro Tag, doch dann rast man am Besten vorbei: Oberschwaben.

Donau-Bodensee Radweg in Kisslegg

Donau-Bodensee Radweg in Kisslegg

Die Wege sind in der Regel geteert und führen durch einige der schönsten Städte des Ländle. Man kommt von der Großstadt auf’s Land, vorbei an Flüssen und Seen, Burgen und Schlössern, Kirchen und Klöstern und natürlich einer Reihe von ausgezeichneten Einkehrmöglichkeiten – vom Biergarten bis zum Restaurant. Auch das Allgäu wird auf der Strecke kurz berührt, was man dann in den Beinen merkt, wenn es bergauf geht.

Wer da eher am Fluss entlang fahren will, dem sei an der Stelle der Donau-Radweg ans Herz gelegt, der ebenfalls in Ulm beginnen kann und bis nach Tuttlingen führt (oder andersherum). Diese Strecke kann man auch wenigen Etappen zurücklegen, wobei man das Tempo selbst bestimmen sollte.

Loretokapelle

Stationen des Donau-Bodensee Radwegs

Den Donau-Bodensee Radweg sollte man in der Donaustadt Ulm beginnen. Dort findet man vom Rad über das Equipment bis zur Verpflegung alles, was das Herz begehrt. Gut gestärkt lässt es sich hier prima starten, und zwar nach Süden in Richtung Bodensee.

Entlang der Illerstraße fährt man parallel zum Kanal, auch wenn man diesem anfänglich aus den Augen verliert. Hier folgt man der Donau über Gögglingen und Donaustetten bis Dellmensingen. Dann geht es mit etwas Abstand entlang der Rot über Stetten nach Achstetten. Dort gibt es einen 90 Grad Richtungswechsel, der sich in Brunnen wiederholt und nach Laupheim führt.

Aus Laupheim fährt man südwestlich raus und kommt zum Natursee Laupheim, eine gute Möglichkeit sich zu erfrischen. Von dort aus geht es über Schemmerberg und Schemmerhofen nach Biberach. Hier machen die meisten die erste Station, schließlich hat man schon 50 Kilometer hinter sich gebracht und dabei einige Höhenmeter überwunden. Und wenn man das Gefühl hat, dass es eher bergauf als bergab ging, dann liegt man richtig 😉

In der Kreisstadt Biberach findet man ebenfalls alles – von Geschäften über Restaurants bis zu Kneipen. Biberach verlässt man auf der Strecke neben den Gleisen. Dort gelangt man zum Ried und Badesee bei Ummendorf. Erst am See gelangt man über die Gleise und kommt ins Innere der Stadt. Über die Fischbacher Straße gelangt man nach Fischbach. Die Strecke führt über eine kleine Anhöhe bis nach Eberhardzell.

Dort biegt man auf die Mühlhausener Straße ab, die parallel zur Umlach nach Mühlhausen führt. Dort biegt man rechts ab in Richtung Hummertsried, wobei man zuvor noch nach Ampfelbronn abbiegt. Über die Bundesstraße geht es nach Osterhofen, Haisterkirch und über den Tannenbühl nach Bad Waldsee.

In Bad Waldsee machen die meisten die zweite Station auf der Strecke. Hier kann man ebenfalls alles finden, was man braucht. Damit hat man 31 Kilometer zurückgelegt, das klingt nicht so viel, dafür gab es einige Anhöhen, die es zu überwinden galt. Aus Bad Waldsee führt der Weg gleich mal den Frauenberg hoch in Richtung Friedhof Schorren.

Ein geteerter Weg führt über Wolpertsheim, Seeden, Arisheim, Ankenreute und Gwigg bis nach Bergatreute. Dort kann man dann über Witschwende in die Höll hinab, über Talmühle vorbei durch das Girasmoor mit seinen schönen Seen. Hier geht es ordentlich bergab, aber nicht zu früh freuen, denn danach geht es auch wieder hoch. In Bainders links abbiegen und man kommt zum kleinen Ort Alttann, wo der Ursprung eines alten Adelsgeschlechts liegt. Über Neumühle entlang der Wolfegger Ach nach Wolfegg.

Dann über die Rotenbachstraße hinab bis zur Kreuzung, wo die Loretokapelle steht. Doch erst die Abbiegung danach führt dann über die Schleichwege nach Rötenbach, wo man der Tränkgasse folgt. Über Achtal, vorbei am Premer Weiher, nach Speck und Ganszürnen.

Dann geht es durch den Wald. Wenn man diesen verlässt, am Modellflugplatz Kisslegg-Unterriedgarten, muss man nach Unterriedgarten abbiegen. In dem Ort geht es um fast 90 Grad wieder nach links in Richtung Oberriedgarten und fast gerade aus nach Pfaffenweiler. Dann kommt man über eine Bahnlinie, nach der man rechts auf die Seestraße abbiegt. Bis zur St. Anna Straße und dann ins Stadtinnere von Kisslegg im Allgäu. Auch hier gibt es einen Badesee. Man kann auch in Paffenweiler abkürzen und nach der Bahnlinie nach rechts, um Kisslegg zu meiden. Auch dort ist ein kleiner See.

An der Bahnlinie entlang bis es nach Bärenweiler abgeht, doch auf der Höhe dann nach links und nach Lautersee, durch den Wald an Au vorbei und über Wolfegger Ach nach Fischreute. Hier nach links in Richtung Sommersried. Der Straße folgend über Allewinden, wonach sich ein Wald erhebt, den man bis zum Ende durchquert und nach Saamen kommt. Immer weiter nach Süden kann man schon die Autobahn vernehmen, die man hinter Holzmaier unterquert.

Vorbei am Praßberger Bauhof, der zur Burg Praßberg gehörte, entlang der Unteren Argen nach Beutelsau. Dann ist man auch schon in Wangen im Allgäu, wo man die dritte Station macht. Damit hat man 45 Kilometer hinter sich und die Höhenunterschiede waren, dem Allgäu entsprechend, etwas heftiger.

Jetzt sind es noch 32 Kilometer bis nach Kressbronn am Bodensee. Auf dem Aumühleweg, dem Kanalweg über Auwiesen am Argenkanal entlang über Lottenmühle, wo man den Kanal quert, und auf eine Landstraße kommt. Bei der Abbiegung Niederwangen rechts abbiegen und wieder in Richtung Autobahn, die man nach einem Wald passiert.

Jetzt wird es etwas kompliziert, denn man fährt nach Norden. Also muss man vor Ettenweiler links abbiegen und in wieder nach Süden abdrehen. Ein kleiner Umweg, aber wegen der feuchten Untergründe nötig. Am Anfang von Rhein nach rechts nach Kernaten abbiegen. Dort quert man wieder die Untere Argen und kommt über Schomburg und Haslach zur Haslachmühle. Den Schildern folgend kommt man nach Gunzenweiler, wo man am Ende rechts abbiegt und über Neukirch nach Sackweiler fährt. Südlich davon links halten, um nach Oberlangensee und dann nach Summerau zu fahren. Dafür geht es wieder hoch und danach auf der Höhe dreht man rechts ab in Richtung Steinenbach und Oberlangnau. Noch vor Unterlangnau nach Hiltensweiler, und dann weiter nach Oberwolfertsweiler und Degersee. Dort nördlich am See und am Schleinsee und den Ort Schleinsee (über Wielandsweiler) vorbei nach Nitzenweiler.

In Nitzenweiler wieder rechts. Ist man aus dem Ort raus an der Kreuzung links in den Wald. Der Straße nach Berg folgend und man verlässt Nitzenweiler südlich auf der Berger Straße. Noch ein mal die Autobahn queren und schon kommt man nach Kressbronn am Bodensee.

Auch um den Bodensee gibt es denn eine Radstrecke, wer weiter möchte!

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