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Kirche Hundersingen | Ausblicksort

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Hundersingen liegt an der Donau und die Kirche liegt weit oberhalb des Flusses, sodass man von dort einen prächtigen Blick über das Donautal hat.

Die Kirche in Hundersingen an der Donau ist ein schöner, roter Backsteinbau, der von weitem zu sehen und echter Hingucker ist. Die Kirche liegt mit 580 Metern ü NN fast 40 Metern über den Donau, was einen wundervollen Ausblick generiert, wenn man im Burghof der Kirche steht. Das Freilichtmuseum Heuneburg liegt nochmal 20 Höhenmeter weiter oben.

Pfarrkirche Hundersingen

Ebenfalls innerhalb des Burghofs der Kirche findet sich ein Kriegsdenkmal und im Inneren findet sich ein Dokument aus dem Jahr 1943, dass besagt, dass die Kirche sich im Patronat der Muttergottes befindet.

Pfarrkirche St. Martin | Hundersingen

Die erste Erwähnung der Kirche war im Jahr 1265 – schon damals zu Ehren des Heiligen Martins. Das Kloster Heiligkreuztal kaufte über 150 Jahre lang, alles Gelände von Hundersingen auf. 1470 war das Projekt noch nicht beendet, aber das Patronat der Kirche Hundersingen ging an das Kloster Heiligkreuztal und wurde ein Jahr später inkorporiert. Erst mit der Übernahme des Burgstall Baumburg gehört ganz Hundersingen zum Kloster Heiligkreuztal.

Die erste Kirche dürfte wohl schon vorher gestanden haben und war im Stil der Romanik gebaut. Im Laufe der Jahrhunderte zog auch hier die Gotik ein.

Die heutige St. Martins Kirche in Hundersingen ist nicht besonders alt, sie wurde in den Jahren von 1905 bis 1906 erbaut. Doch sie gehört zu den wenigen erhalten Kirchen des Architekten Joseph Cades, der in Altheim bei Schemmerhofen geboren wurde. Er plante fast 40 Kirchen in dieser Gegend, wovon aber im Original mit der Originalausstattung nur noch die Kirche in Mochenwangen und diese in Hundersingen existieren. Viele andere Kirchen wurden im zweiten Weltkrieg zerstört. Zum Original-Interieur gehört auch der Marienaltar der Kirche, aus der Werkstatt des Künstlers Theodor Schnell dem Jüngeren aus Ravensburg.

Der Stil der Kirche ist der Stil der Neuromanik, was sich innerhalb des sogenannten Historismus befindet. Der wohl bekannteste Vertreter dieses Stils, ist das Schloss Neuschwanstein, das ja etwas überlaufen ist. Zum Ende des 18. Jahrhunderts, in den Zeiten des übertriebenen Nationalismus, glaubte man die Gotik wäre eine deutsche Bauart. Die Goten ließen sich letztlich aber in Frankreich und Spanien nieder, auch wenn sie durch halb Europa, also auch durch dieser Gegend zogen.

Der Altar in der Apsis entspricht dem Stil der Zeit, neuromanisch ist die Verwendung von Rund- statt Spitzbögen, wie man das in der Kirche noch mit dem Strebebögen machte. Der Altar verwendet einen Aufbau, was ebenfalls spezifisch für diesen Stil ist.

Adresse der Kirche Hundersingen | St. Martin

  • Kirchweg 4-6
  • 88518 Herbertingen-Hundersingen
  • GPS Daten: 48.07757,9.400214


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