Die katholische Pfarrkirche St. Georg in Königseggwald ist im Stil der Spätgotik erbaut worden.
Zwischen dem Schloss Königseggwald und dem Rathaus in Königseggwald liegt die Kirche der Ortschaft, die dem Heiligen Georg gewidmet ist. Die Burg Königseggwald, wo der Adel vor dem Einzug ins Schloss hauste, befindet sich oberhalb der kleinen Gemeinde.
Die erste Erwähnung eines Gotteshauses an dieser Stelle findet sich um das Ende des 10. Jahrhunderts. Der frühe Zeitpunkt spricht für eine wichtige Gemeinde, respektive Adel, im mittelalterlichen Oberschwaben. Die Kapelle an dieser Stelle war ein sogenanntes Oratorium. Noch bevor man Kirchenmusik als Oratorium bezeichnete, waren es Gebetsräumlichkeiten der Christen. Schon damals war das Gotteshaus dem Heiligen Georg gewidmet, der ja bekanntlich den Drachen besiegte. Er ist auch der Schutzpatron der christlichen Krieger.
Im Jahr 1275 bekam die Kirche eine eigene Pfarrei. Wenige Jahre bevor die Ortschaft den Blutbann erhielt, begannen 1481 die Bauarbeiten zu der Kirche im damaligen Baustil der Spätgotik. Die Bauarbeiten endeten im Jahr 1490. Der Turm jedoch dürfte noch aus der Zeit des Vorgängerbaus stammen. Seine Grundzüge sind romanisch, jedoch verfügt er schon über erste gotische Merkmale wie die hochgezogenen Fenster. Romanisch sind die dicken Mauern, die dem Turm seine Stabilität geben.
Im Jahr 1528 wurde die Kirche samt Patronat in das 1521 gegründete Spital der Ortschaft inkorporiert. Das Patronat ist die Möglichkeit den Pfarrer der Wahl einzustellen, aber ihn auch zu bezahlen. Das Patronat geht mit Rechten und Pflichten einher, die aber auch ein Prestige ausmachen. Im 20. Jahrhundert wurde die Kirche letztmalig renoviert.
Die spätgotischen Elemente sind in der Kirche sehr prominent. Im Inneren sieht man dies an den bunten Spitzfenstern mit ihren Verzierungen und dem Kreuzgewölbe der Decke. Ebenso spiegeln die Apsis und der Altar den Stil der späten Gotik wider. Außen ist es vor allem die Westfassade, mit ihren typischen Stufen.
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