Wanderung Wilhelmsdorf-Illmensee & Legende der Glocke

Eine kleine Wanderung ist die Strecke vom Ilmensee nach Wilhelmsdorf und dazu passen die Legende von der Glocke und dem Seeteufel im Illmensee.

Die Strecke misst kaum fünf Kilometer, aber es geht ordentlich auf und ab. Mit dem Rad braucht man keine Stunde, zu Fuß doch wenigstens zwei Stunden.

Man startet beim Freibad Illmensee und dann folgt man der Straße nach oben in Richtung Wald. Aus dem Teerweg wird ein Feldweg und schon hat man einen guten Ausblick über den Illmensee. Vorbei am Kriegerdenkmal und anderen Denkmälern, führt der Weg weiter nach oben. Auf 781 Höhenmeter erreicht man den höchsten Punkt der Strecke – kurz vor dem Birkenhof. Den durchquert man quasi gerade zu und erreicht auf der anderen Seite die Felder.

Und so kommt man in Tafern heraus. Hier geht es rechts ab auf die Landstraße und auf den Rad- und Wanderwegen neben der Landstraße gelangt man nach Wilhelmsdorf. Dabei lässt man die Rotach links an sich vorbei und überquert die Kreisgrenze im Schwendholz, so der Name des Berges linkerhand beim Runtergehen.

Legende der Glocke im Illmensee

Während des Dreißigjährigen Krieges haben die Menschen von Illmensee die Glocke ihrer Kirche im See versteckt, so erzählt es die Legende. Glocken wurden nicht selten eingeschmolzen, um das Metall anderweitig, also für Kanonen, zu verwenden. Das Versteck war wohl gut gewählt, denn die Feinde fanden sie nicht, wie die Legende darüber berichtet.

Aber auch die Menschen aus Illmensee fanden die Glocke nach dem Krieg nicht mehr – trotz etlicher Versuche und Ansätze. Der Legende nach hat der sogenannte Seeteufel, der auch in der Fasnetszeit Erwähnung findet, die Glocke versteckt. Und zum Ärgernis des Dorfes läute der Seeteufel im Illmensee die Glocke in den Nächten mit Vollmond. Passend dazu gibt es ein Cache-Spiel für den Illmensee für Kinder.

Die Geschichte kennt mehrere dieser Geschichten, gerade zu den harten Notzeiten des Dreißigjährigen Kriegs. Oftmals sollen die göttlichen Kräfte sich eingemischt haben. Beispiele gab es in Bad Waldsees Frauenbergkirche oder bezüglich der Kreuzkapelle von Bad Sauglau.

Schwoable

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