Blick von der Siggner Höhe im Allgäu
Wenn man Ratzenried nach Süden verlässt, macht die Straße eine Biegung. Kurz danach erspäht man Ausbuchtungen auf der rechten Seite. Dort befindet sich die Siggener Höhe, die auch zwei Wohnmobil-Stellplätze bietet.
Auf 724 Metern über Null hat man auf der Siggener Höhe eine fantastische Aussicht. Man sieht die Seen der Umgebung wie den Reute- und den Schlossweiher. Das Moränenhügelland des Westallgäus ist einsehbar wie auch die Nagelfluhkette und weiter bis zum Berg Säntis in der östlichen Schweiz.
Bis hieran reichte die Gießbachzunge des Gletschers. Wangen lag bereits unter der hohen Eisschicht vor etwa 15.000 Jahren noch, als der Gletscher zum Stehen kam. Sie formten die Landschaft und hoch die Siggener Höhe empor.
Dank einer angebrachten Tafel kam man sich bei der Aussicht orientieren. Die umliegende Landschaft bietet vor allem Wiesen, sodass die Aussicht umfänglich ist.
Auf der Siggener Höhe gibt es zwei Stellplätze für Wohnmobile. Es ist kostenlos und für maximal zwei Tage belegbar. Zur Ausstattung des Aussichtsplatzes gehören Bänke und Tische, welche ihren Schatten von der Oskar-Sailer-Eiche erhalten.
Die Eiche im Kreis Ravensburg gedenkt Oskar Sailer. Oskar Sailer war ein Landrat, wie es auch das Schild an dem Baum verrät. Sailer war ein Aufsteiger. Er wurde 1913 in Bietigheim geboren und starb 1997. Er war Landrat in Ravensburg, wo er schon zur Schule ging. Er studierte Philosophie, Theologie und Rechtswissenschaften an verschiedenen Universitäten.
Er arbeitete während und nach dem Krieg bei Gericht und wurde auch zum Richter in Ravensburg berufen. Ab 1947 war er Landrat und später auch Mitglied des Staatsgerichtshofs für das Land Württemberg-Hohenzollern. Er engagierte sich in der Kirche und bei sozialen Projekten. Im Laufe seiner Karriere war er Aufsichtsratsvorsitzender der Energie-Versorgung Schwaben und Mitglied des Arbeitsausschusses der Gesellschaft Oberschwaben.
1976 wurde er zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt. Von dort aus stieg er die Karriereleiter hoch bis zum Offizier des päpstlichen Laienordens.
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