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Teufelsbrücke & Felsentor bei Inzigkofen

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Die Teufelsbrücke in den Fürstlichen Anlagen von Inzigkofen bei Sigmaringen entstammt einer Pariser Fürstin oder wurde sie vom Teufel gebaut?

Entlang der langen Mauer des Klosters Inzigkofen bei Sigmaringen liegt die Fürstliche Anlage Inzigkofen. Ein Weg verbindet die Sehenswürdigkeiten rund um die kleine Ortschaft, samt Infotafeln. Das Donautal hat die Landschaft geprägt, die Anlagen entstanden im 19. Jahrhundert auf Geheiß der Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern.

Teufelsbruecke mit Aussicht

Sie stammte aus Paris und empfand Sigmaringen, als neuen Wohnort nach der Heirat, als eher langweilig. Sie floh als Mann verkleidet zurück und erst im Jahr 1808 wird sie sich in Inzigkofen niederlassen. Bis zum Jahr 1829 werden die Anlagen erbaut und ein englischer Garten angelegt. Heute benutzt man gern das Wort Wildromantik, denn der Garten aus der Zeit der Romantik ist zuweilen stark verwildert.

Teufelsbrücke | Fürstliche Anlagen Inzigkofen

Auf dem Wanderweg kommt man auch zur Teufelsbrücke, welche 21,5 Meter weit über die „Höll“ Schlucht führt. Die Höll gibt es an vielen Orten in Oberschwaben wie bei Ravensburg, aber auch im Altdorfer Wald bei Wolfegg. Ursprünglich führte die Brücke über die Donau und war aus Holz. Diese Konstruktion von 1843 erstellt und 1893 durch eine Steinbrücke ersetzt. Früher konnte man auch über die „Himmelsleiter“ in die  20 Meter tiefe Höll hinabsteigen, aber die Konstruktion war doch recht gefährlich.

Der Blick von der Teufelsbrücke reicht über die Donau zur gegenüberliegenden, ebenso steilen, Felswand. Der Ausblick diente bereits als  Inspriation des Dichters Josef Schatz aus dem 20. Jahrhundert. Über die Brücke weiter geht es durch das Felsentor. Dieser Durchgang wurde künstlich geschaffen.

Den Namen hat die Brücke vom Vorbild der Teufelsbrücke in der Nähe des St. Gotthard-Pass‘. In der Romantik war man vor allem der Schweizer Landschaft verfallen. Und vielleicht ähnelte die Landschaft des Donautals auch der Schweiz. Aber selbstverständlich hat man sich auch eine Legende zu der Teufelsbrücke ausgedacht.

Legende der Teufelsbrücke bei Inzigkofen

Der Baumeister wollte die Brücke eigentlich gar nicht bauen und so sprach’s: „Soll d’r Daifel d’Brucka baua, i mach’s it!“ (Soll der Teufel die Brücke bauen, ich mache es nicht) – und so erschien der Teufel und war bereit die Brücke zu erbauen. Natürlich wollte der Teufel dafür etwas und forderte die erste Seele, die die Brücke betrete.

Der Baumeister wollte den Teufel überlisten und als die Brücke errichtet war, schickte er einen Hund über die Brücke und der Teufel war um seinen Lohn betrogen.

Wo ist die Teufelsbrücke und das Felsentor?



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