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Rabenfelsen im Donautal

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Eine Natursehenswürdigkeit an der Donau ist mit Sicherheit der Rabenfelsen aus Massekalk im Donautal.

Entlang der Donau hinter Sigmaringen in Richtung der Quellen lässt es sich unter den Augen der dortigen Felsen prächtig wandern.

Rabenfelsen Donautal

Das Areal erschließt sich durch Wanderungen, vor allem wenn man die teils sehr steilen Aufhänge erklimmen will – aber auch mit dem Rad. Denn der offizielle Donau-Rad- und Wanderweg führt hier an vorbei!

In hohen Lüften kann man den Donaufelsengarten, einen Wanderweg, erwandern und erklettern. Einer Felsformation hat man den Namen Rabenfelsen gegeben. Wenn man dort oben ist, eröffnet sich dem Betrachtenden ein herrlicher Blick auf die Donau und das Tal, das es einst erzeugte. Einen Bericht samt Bildern gibt es auf „bangforthebug„.

Wie entstand der Rabenfelsen?

In einer Zeit, lange vor den Menschen, war das Gebiet ein Meer. Es war die Zeit Jura vor ca. 140 Millionen Jahren. Damals wuchsen hier Kieselschwämme zu Riffen zusammen. So, wie es die Korallen in der Südsee machen.

Im Laufe der Zeit starben diese Schwämme ab und das kalkhaltige Wasser füllte die Hohlräume. Und dass das Wasser in Oberschwaben kalkig ist, wissen alle dort Lebenden.

Es dauerte wieder eine lange Zeit, bis sich der Kalk verhärtete und es entstand ein sogenannter Riffkalk. Die Härte des Kalks wird mit dem Begriff Massenkalk, der sich dort findet, bezeichnet. Die Kalkablagerungen des Weißjura sind auch an der Entstehung der Schwäbischen Alb nicht ganz unbeteiligt gewesen. Und ebenso die blaue Farbe des Blautopfs wird durch Kalk ermöglicht.

Wieder einige Jahrhunderte lang setzten sich auf dem Kalkgestein andere Sedimente ab. Doch die Ur-Donau legte die Formationen wieder frei. Und das war wohl so ungefähr vor zwei bis 10 Millionen Jahren.

Wo befindet sich der Rabenfelsen?

  • Entlang der L277
  • 88631 Beuron
  • GPS: 48.091723, 9.108794

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