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Münster in Ulm | Geschichte & Kunst

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Im Zentrum von Ulm steht das alles überragende Ulmer Münster. Das Gotteshaus verfügt über den höchsten Kirchturm der Welt und das nach einer Fertigstellungsdauer von über 500 Jahren. Doch auch die Geschichte der Stadt ist erlebnisreich und faszinierend.

Das Münster „Unserer Lieben Frau“ (oder französisch: Notre Dame) ist ein spätgotisches Gotteshaus mit dem größten Kirchturm auf der Welt. Binnen zweier Bauphasen wurde das Münster nach über 500 Jahren fertiggestellt. Das Münster ist in Logos einiger Firmen integriert, denn das Münster ist mit der Stadt eng verbunden.

Muenster Ulm

Kurze Geschichte Ulms

An dem Fleckchen Erde direkt an der Donau, seit jeher eine wichtige Verkehrsader, haben wohl schon immer die Menschen gelebt. Von der Steinzeit bis heute. Die ältesten Funde stammen aus dem Bereich Eggingen, ungefähr von 5.000 v. C. Allerdings fand man auch beim Salemer Hof Zeugnisse dieser Zeit. Und man hat auf dem Münsterplatz ebenfalls Steinzeitliches gefunden: Hinterlassenschaften der Glockenbecherkultur, welche man zwischen 2.600 v. C. bis ca. 2200 v. C. datiert.

Bekannt ist das römische Kastell Illertissen in der Nähe und man fand auch etliche Gräber der Alemannen. Orte, die mit der Endung -ingen, sind aus dieser Zeit und wurden vermutlich von alemannischen Anführern gegründet. Die ältesten Siedlungsfunde in Ulm waren in Westerlingen und Pfäfflingen, bereits 1244  als Pheplingin erwähnt, welches 1316 eingemeindet wurde.

Schriftlich fassbar werden die Orte in Oberschwaben erst mit dem Mittelalter. Im Jahr 813 wird Ulm als Ulmam villam erwähnt, damals übergab Karl der Große die Stadt Ulm an das Kloster Reichenau. Dies war wohl aber eine Fälschung, was wohl dazu diente, die Kirche in Ulm an das Kloster Reichenau zu übertragen; letztlich aber die ganze Stadt betraf.

Der Name Ulm wird auf das alte Wort „ulmic“ zurückgeführt, was mit sumpfig zu übersetzen ist. Ulm war eine königliche Stadt, also eine Pfalz (mit kurzer Unterbrechung im 10. und beginnenden 11. Jahrhundert), was bedeutet, dass der König oder Kaiser hier regelmäßig Station machte. 854 wird Ulm so genannt: Hulmam palatio regio.

Doch war das Siedlungsgebiet dort, wo heute der Weinhof ist – nördliche Seite der Donau – dort befanden sich auch die Reihengräber der Alemannen, sowie in der Nähe des Bahnhofs. Tatsächlich war Ulm für die Alemannen ein wichtiger Ort. Es gibt jedoch auch Thesen, dass das Areal am Weinhof auf die Gründung durch das Adelsgeschlecht der Ottonen (ab dem 10. Jahrhundert) zurückgeht. Die ursprüngliche Pfalz soll bei der Adlerbastei gewesen sein.

Eine heute nicht mehr existente Kirche wird auf das 8. Jahrhundert zurückgeführt und befand sich dort, wo heute der Alte Friedhof liegt. So waren wohl auch die Franken recht schnell in Ulm, nach dem sie die Alemannen besiegt haben.

Als die Staufer zu den Herzögen von Schwaben (als Pfand) wurden, widmeten sie sich auch der Ortschaft Ulm. Ab 1028 sprach man von einem Oppidum, eigentlich ein Wort für eine keltische Stadt, wie Eintürnen. Im Jahr 1060 hat Ulm bereits eine Münzerei und später auch das Marktrecht, was die Grundlage für den späteren Reichtum darstellte. Wann Ulm das Stadtrecht (Esslinger Stadtrecht) bekam ist unbekannt, aber vermutlich ebenfalls im 11. Jahrhundert. Die Verwalter der Stadt, als Reichsvögte, waren die Grafen von Dillingen, obgleich sie erstmals 1255 genannt werden.

Im Streit mit dem Welfen, genauer Heinrich dem Stolzen, wurde Ulm von diesem im Jahr 1131 und 1134 zerstört. Das führte zu einem Neubau, der noch Jahre andauern sollte. Dabei hat man auch den Bergfried, bekannt als „Luginsland“ (Schau ins Land) erbaut und die Stadtmauer erweitert.

Das 13. Jahrhundert brachte ebenfalls Krieg und Belagerung mit sich, doch dieses Mal hielt die Befestigung. Über den Jahreswechsel zu 1246 versuchte Heinrich Raspe IV. (1204 bis 1247) die Stadt Ulm und übrigens auch Reutlingen einzunehmen. Hinter dem Versuch stand die Idee sich als König auszurufen, denn Ulm war Pfalz des Kaisers Friedrich II. – ein Staufer. Als er bei Reutlingen verletzt wurde, zog er sich zurück und starb in seiner Heimat Thüringen.

Im Jahr 1258 starb das Haus Dillingen aus und so kam die Vogtei an den Grafen von Württemberg. Diese Familie hatte im Streit um den König auf die Seite Raspes gesetzt, doch durch einen Kompromiss löste man das Problem und akzeptierte die Herrschaft der Staufer als Herzöge von Schwaben. Jedoch gelang es dem Grafen nicht, Ulm den Titel Reichsstadt zu nehmen – denn eine Reichsstadt untersteht dem Kaiser oder dem König, unabhängig vom Herzog.

Doch die Staufer starben bald aus und die Stadt wurde 1331 und 1342 vom Kaiser an den Grafen von Graispach und Marstetten verpfändet. Inzwischen blühte Ulm auf.

Die Stadt Ulm befreite sich aber bis 1361 von den Besitzungen des Klosters Reichenau und der Vogtschaft, die zuletzt vom Herzog von Bayern ausgeübt wurde. Nach und nach hatte man sich die Rechte, wie die Hohe Gerichtsbarkeit, erworben. Der Amman wurde ab dem 13. Jahrhundert schon gewählt. Bereits 1347 hatte die Stadt das Amt vom Vogt übernommen. Ab 1292 spricht man sogar von einem Bürgermeister. Freiheit von fremden Gerichten erhielt Ulm 1359 und den Blutbann 1397.

Gegen Ende des 14. Jahrhundert kochte das Thema der Zunftbeteiligung im Rat der Stadt hoch, denn sie hatten die meiste Macht im Rat. Die Stadtverfassung von 1345, der sogenannte „Kleine Schwörbrief“, sicherte den Zünften diese Macht zu. Der Name führt auf den Akt zurück; die Bürgerschaft schwor auf diese Verfassung. Im Jahr 1397 kommt der „Große Schwörbrief“, mit vor allem noch mehr Rechten für die Zünfte. Das ändert sich erst nach dem Schmalkaldischen Krieg, wobei Ulm Teil der Schmalkaldischen Bundes war. Im Jahr 1548 kommt eine Reform durch das neu etablierte Interim, der „Schwörbrief“, wobei die Zünfte politisch entmachtet wurden. Das Interim regierte bis 1552. Noch in unseren Tagen findet alljährlich im Sommer am Schwörmontag dieses Ritual des Schwörens auf den Schwörbrief statt.

Die schon im 14. Jahrhundert etablierte Stadterweiterung sollte bis ins 16. Jahrhundert beibehalten werden und 1376 gibt es sogar ein Verbot für den Bau neuer Häuser in Schwaighofen. Schon ein Jahr zuvor hatte man die Donauinsel befestigt. Es sollte alles innerhalb der Stadtmauern stehen. Noch heute ist von dem damaligen Mittelaltercharme viel erhalten, so der Metzgerturm, der Gänstorturm und weitere Gebäude – alles aus dem 14. Jahrhundert im Ursprung. Auch weite Teile der Stadtmauer blieben bestehen.

Politisch hat sich die Stadt im Schwäbischen Städtebund organisiert, respektive diesen ab 1376 gegründet und geleitet. Das war eine Nachfolgeorganisation der Landfriedenseinungen. Der Kaiser, der ja das Oberhaupt der Reichsstädte war, war nicht amüsiert über den Bund und belagerte die Stadt erfolglos. Dennoch verloren die Städter im Städtekrieg von 1387 bis 1389, eine wichtige Schlacht im Jahr 1388 gegen den Grafen von Württemberg, welcher auf der Seite der Bayern gegen die Städte in den Krieg zog. Damit wendete sich das Blatt gegen die Städte und der Bund verlor an Macht. Im Jahr 1488 wird aus dem Bund der „Schwäbische Bund“, wobei Ulm wieder eine Vorreiterrolle einnahm. Derart beherbergte die Stadt auch viel Kriegsgerät. Aus diesem Bund wird im 16. Jahrhundert der Schwäbische Reichskreis.

Doch blieb Ulm eine politische und wirtschaftliche Hochburg in Oberschwaben, was sich auch in der Stadtbefestigung ablesen lässt, die im 16. Jahrhundert modernisiert wurde. Die Stadt wurde auch gegenüber der Artillerie geschützt, was auch zur Folge hatte, dass man alte Befestigungen entfernte.  Ulm war denn Austragungsort vieler Schlachten, so 1519 – wieder einmal gegen den inzwischen aufgestiegenen Herzog von Württemberg – oder 1525 während des Bauernkrieges. Im Bildersturm (wütende Proteste gegen die Kirche) wurden gerade in Ulm viele Zeugnisse des Christentums zerstört und bis auf ein weiteres Gotteshaus wurden die Kirchen zu normalen Gebäuden (profanisiert). Die katholische Messe wurde 1531 abgeschafft. Die neue Befestigung hielt aber auch den sogenannten Markgrafenkrieg 1552 (eigentlich ein Krieg zwischen Nürnberg und den Franken) stand, worauf die Befestigung auch auf der Westseite der Donauinsel erfolgte und 1622 schließlich die Bastion, ob der neuen Reichweiten der Artillerie.

Und Ulm verfügte über viel Land außerhalb seiner Stadtmauern, die Expansion ging bis ins 16. Jahrhundert. 1377 wird Langenau und weitere Gebiete an Ulm übertragen, 1453 Leipheim im heutigen Bayern oder Wain (südöstlich von Laupheim) gehörte bis 1773 zu Ulm. Vor allem der Graf von Helfenstein konnte seine Schulden bei der Stadt nicht ausgleichen und verlor dabei viel Land. Zu Bestzeiten hatte Ulm 55 Dörfer unter seiner Rigide.

Doch im 17. Jahrhundert kam der Dreißigjährige Krieg, der Ulm besonders traf und der Blühte der Stadt ein vorläufiges Ende setzte. Trotz der hohen Verluste wurde Ulm aber in den 30 Jahren des Krieges nie erobert. Die Bevölkerung in Ulm war weitgehend evangelisch in jenen Tagen. Schon zuvor war der Handel in Ulm zurückgegangen und damit auch der Reichtum der Stadt.

Im Krieg um den Thron von Spanien, schafften es die mit Frankreich verbündeten Bayern, verkleidet in die Stadt einzudringen, was eine dreijährige Besatzungszeit mit sich brachte. Die Kosten des Krieges belasteten die Stadt aber schwer und die nächsten Kriege endeten für Ulm mit der Besatzung der Truppen Österreichs. Sie verteidigten sich gegen die Grande Armée zwar erfolgreich, mussten letztlich aber Kleinbei geben. Ulm ging im Friedensvertrag an Frankreich. In den nächsten Jahren wird die Festung Ulm zerstört, doch erhielt man den mittelalterlichen Stadtmauer. Im 18. Jahrhundert verarmte Ulm zunehmend und musste seine Ländereien verkaufen.

Nach dem Friedensvertrag zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich 1801 (Frieden von Lunéville), bekamen die Fürsten die Ersatz für Gebiete links des Rheins, was nun französisch war. Damit vergrößerte sich vor allem das Gebiet Württembergs, wozu Ulm nun gehörte.

Ulm wurde zur Hauptstadt von Schwaben. Doch sollte es 1805 erneut zu einer Belagerung durch Frankreich kommen, wobei die Truppen Österreichs verloren. Die Trennung zwischen Ulm und Neu-Ulm ist darauf zurück zu führen, denn alles links der Iller war ab 1810 württembergisch und rechts davon bayrisch. Schon fünf Jahre später sollte Ulm noch ein letztes Mal als Festung ausgebaut werden, so der Plan. Die Bauarbeiten zogen sich bis ins Jahr 1859. Wieder ein Mal diente die Anpassung der Festung der neuen Entwicklungen der Waffen, die aber schon 1899 wieder veraltet war und ihre Bedeutung verlor.

Übrigens der Schneider von Ulm (Albrecht Ludwig Berblinger), der über die Donau fliegen wollte, landete 1811 in der Donau, was ihm viel Spott und den Spitznamen einbrachte. Die Schwäbische Eisenbahn fährt ab 1850 durch Ulm. Zum Ende dieses Jahrhunderts wurde auch das Münster in Ulm fertiggestellt.

Geschichte des Ulmer Münster

Die erste Kirche (Ulmensis ecclesie presbyter) in Ulm war wohl diejenige auf dem Gebiet des heutigen „Alten Friedhofs“. Sie soll schon um 600 n. C. gestanden haben. Unter dem Patronat des Klosters Reichenau wurde die Kirche genannt „ennet feldes“ (auf dem Feld) 1377 abgebrochen und in die Stadt verlegt. Denn bei einer Belagerung, was schon mal vorkam, konnte man nicht mehr in die Kirche gehen.

Muenster Ulm Innen

Im selben Jahr, am 30. Juni 1377, startet der Bau zum Münster in Ulm und sollte erst 1890 fertiggestellt werden. Für den großen Bau wurde etwa die Franziskanerinnenklause abgerissen. Gewidmet ist das Münster, wie schon die Vorgängerkirche ab 1220 „Unserer Lieben Frau“.

Das Patronat kaufte sich die Stadt im Jahr 1395, doch dauerte es bis 1446, bis man alle Rechte daran erhielt. Zu der Pfarrei Ulm gehörten bis ins 16. Jahrhundert rund 35 Kirchen und über 90 Kaplane, die auf Rechnung der Pfarrei Ulm arbeiteten. Im Jahr 1905 hatte das Münster noch zwei Pfarreien.

Die erste Planung des Münsters vom Baumeister Meister Parler, beabsichtigte eine breite Halle zu erbauen. Von 1387 bis 1391 übernahm der Sohn des Baumeister Parler die Bauaufsicht, dann übernahm Ulrich von Ensingen. Inzwischen plante man das Gotteshaus zu einer Basilika um: was auf Ensinger beruht und fünf Schiffe, zwei Chortürme im Osten und einen Westturm im mittleren Schiff vorsah. Einen solcher Westturm war nur dem Bischofssitz vorbehalten. Der Chor, mit den Ausmaßen von 29 auf 15 Meter, wurde 1385 erstellt, der Westturm wurde 1405 geweiht.

Sein Sohn, Matthäus Ensinger übernahm 1446 und fertigte vor allem den Chor. Dem folgte 1477 Matthäus Böblinger, welcher die Pläne änderte. Zwar waren seine Änderungen nicht der Grund für Gebäudeschäden und Einstürze von Teilen, aber sie entstanden zu seiner Zeit. Er wurde gekündigt und 1492 wurden die Kirchenschiffe teils abgerissen und wurden niedriger geplant. Nach ihm kam Burkhard Engelberg, der durch Sicherungsmaßnahmen die Schäden wieder „gerade bog“. Dennoch kann man bis heute an der Nordwand die Schäden sehen.

Der gotische Bau bedurfte hunderter von Steinmetzen und Künstlern der Zeit. So wurde Ulm ein Zentrum für diese Branche und Grundlage für die Ulmer Schule, die auch im Barock für Aufmerksamkeit sorgte. Ab 1507 kam es zu Geldnöten, was dazu führte, dass 1528 die Bauarbeiten eingestellt wurden.

Erst im 19. Jahrhundert begann man den Plan zu vollenden und errichtete die Oberteile der Apsistürme, das Strebewerk und der obere Teil des Turms im Westen. Es ist dieser Turm, der mit 161,6 Metern in 768 Stufen, den höchsten Kirchturm der Welt darstellt. Allerdings muss man für den Ausblick einen Obulus aufbringen. Die Osttürme messen 86 Meter. Das Kirchenschiff ist rund 42 Meter hoch und in der Länge misst das Münster über 120 Meter.

Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert war der Westturm ungefähr 100 Meter und die Osttürme etwas über 30 Meter hoch.

Die zweite Bauphase ab Mitte des 19. Jahrhunderts vervollständige den Bau, samt Türmen. Ermöglicht hat dies der neue Reichtum der Stadt. Unter der Leitung von Ferdinand Thrän und danach Ludwig Scheu wurde das Haus nicht nur fertig, sondern auch renoviert und höher als geplant – um 10 Meter, wurde der Westturm von August Beyer erhöht, vermutlich um Köln zu toppen. Am 31. Mai 1890 wird die Fertigstellung nach 513 Jahren gefeiert. Tatsächlich ist die Kirche bei den Angriffen im zweiten Weltkrieg weitgehend verschont geblieben.

Teil des Münsters sind drei Kapellen in dem Gebäude. Dabei handelt es sich um die Besserer-Kapelle (1429 von Hans Kun für die Kaufmannsfamilie Besserer), die Neithartkapelle (1437 von Neithart gestiftet und 1450 von Matthäus Ensinger erbaut) und die Konrad-Sam-Kapelle, benannt nach dem ersten evangelischen Prediger des Münsters. Weitere Kapellennischen befinden sich auf der Außenseite.

Ab 1530 ist das Münster evangelisch und blieb bis 1894 Eigentum der Stadt Ulm. Doch beim oben erwähnten Bildersturm wurden auch im Münster Kunstwerke zerstört, obwohl man die Kirchen gewarnt hatte.

Kunst im Ulmer Münster

Das Ulmer Münster ist nicht nur Anlaufpunkt für Touristen, sondern auch für Wallfahrende. Durch Ulm führt der Jakobsweg und andere Wallfahrten starten hier.

Der Reichtum der Stadt bemisst sich nicht nur an der Größe des Münsters, sondern auch an etlichen Kunstschätzen, die das Münster beheimatet. Die Walcker-Orgel ist von 1856, die erste Orgel wird 1414 erwähnt. Jeden Tag werden die Touristen damit erfreut, jeweils um die 12 Uhr. Leider hatte man die Wandmalereien in der Kirche im 19. Jahrhundert übermalt.

  • Darstellung Jesu Geburt und die Verehrung der Könige im Nordwestportal (kleines Marienportal) – noch aus der alten Kirche (1356)
  • Darstellungen Leiden Jesu im Nordostportal (1370)
  • Marienverehrungsdarstellungen (1380) im großen Marienportal (Südwestportal) mit Reliefs (1400)
  • Schöpfungsgeschichte & Apokalypse (14. Jahrhundert) von vermutlich Hans Schüchlin (1471) mit der Erde als Kugel! im Westportal
  • „Schmerzensmann“ Stuckfigur von Hans Multscher (1429) im Westportal
  • 9 Chorfenster mit über 15 Meter Höhe: Darunter  „Johannes dem Täufer“ von  Jakob Acker der Ältere (1390), „Anna-Marienfenster“ von Jakob Acker (1390), „Die Heimsuchung“ von Peter Hemmel (1480),  „Fenster der fünf Freuden Mariens“ von Jakob Acker (1400) und „Ratsfenster“ von Peter Hemmel (1480) vom Rat bezahlt
  • Glasmalerei mit Selbstbildnis von Hans Acker (1430) und Peter Hemmel (1480)  in der Besserer-Kapelle
  • Wandaltars „Kafg-Nische“ von Hans Multscher (1433) – Figur während des Bildersturms zerstört
  • Gotisches Eichenholz-Chorgestühl von Jörg Syrlin dem Älteren und  Michel Erhart (1469 bis 1474)
  • Taufbecken (1474)
  • Büsten der Philosophen der Antike (7) auf der Nordseite von Jörg Syrlin dem Älteren
  • Büsten der Philosophinnen der Antike (8) auf der Südseite und am Dreisitz (2)
  • Sakramentshaus von (1471) mit Heiligenfiguren, sowie geistliche Oberhäupter
  • Schongau-Altärchen (1480) und Altarbilder von Martin Schaffner (1525 – Neithartkapelle)
  • Kruzifix von Michel Erhart (1500) in der Besserer-Kapelle
  • Kanzel teils von Jörg Syrlin dem Jüngeren (1510), teils älter
  • Barbara-Altar samt Altarbilder (1520) von Bartholomäus Zeitblom (Neithartkapelle)
  • Seelenaltar von Hans Schäfelein (1515)
  • Hutzaltar von Martin Schaffner (1521)
  • Figur Propheten Jeremia von der jüdischen Gemeinde von Karl Federlin (1877)
  • 17 Wasserspeier-Ziefiguren von 1875 (Münsterplatz)
  • Skulptur „Der Bettler“ von Ernst Barlach (1930)
  • Einige Fenster stammen aus dem 20. Jahrhundert, darunter eine Stiftung von US-Soldaten
  • Größte Sammlung alter Wappen in Deutschland
  • und vieles vieles vieles mehr…

Öffnungszeiten, Preise und Adresse des Ulmer Münster

Geöffnet ist das Münster ab 9 Uhr und schließt zwischen 17 Uhr und 19.30 Uhr , je nach Jahreszeit. Orgelkonzerte kosten 8 Euro (11.30 & 12.15 Uhr), Orgelmusik am Mittag 4 Euro. Die Turmbesteigung kostet 5 Euro.

  • Münsterplatz 1
  • 89073 Ulm
  • Homepage
  • GPS: 48.398465, 9.991498